17 Tote und mehrere Verletzte nach Schießerei in russischer Schule

© SNA / Sergej Kusnezow / Zugriff auf das MedienarchivRettungswagen vor Ort einer Schießerei in einer Schule in Ischewsk
Rettungswagen vor Ort einer Schießerei in einer Schule in Ischewsk - SNA, 1920, 26.09.2022
Am heutigen Montag hat ein Mann in einer Schule in der Stadt Ischewsk (russische Teilrepublik Udmurtien) laut dem Chef der Teilrepublik, Alexander Bretschalow, mit scharfen Waffen geschossen.
Infolge der Attacke verstarben 17 Menschen. Bei den Toten handelt es sich um elf Kinder und sechs Erwachsene. Verletzt wurden 14 Kinder und sieben Erwachsene. Der Schütze verbarrikadierte sich im zweiten Stock der Schule und schoss auch auf die eingetroffenen Polizeikräfte. Kurz daraufhin beging er Selbstmord, gab das russische Ermittlungskomitee bekannt.
Bei dem Täter handelt es sich demnach um einen 34-jährigen Absolventen der angegriffenen Schule. Auf seiner Kleidung fanden die Polizisten Nazi-Symbole – es wird vermutet, dass der Schütze einer neofaschistischen Gruppe angehörte. Auf seiner Leiche wurden zwei nichttödliche Pistolenentdeckt, die für die Verwendung scharfer Munition modifiziert worden waren.
Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Der Chef der Teilrepublik Udmurtien ordnete eine viertägige Trauer an.
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