47 Prozent der Deutschen möchten bessere Jugend-Berücksichtigung durch Politik – MDR-Umfrage

© AP Photo / Martin MeissnerSchüler ein einer Schule in Essen (Erchivbild)
Schüler ein einer Schule in Essen (Erchivbild) - SNA, 1920, 26.09.2022
Lediglich acht Prozent der Bevölkerung in Mitteldeutschland vertreten die Auffassung, dass die Politik weniger Rücksicht auf die junge Generation nehmen sollte. Dies hat eine Umfrage von „MDRfragt - das Meinungsbarometer für Mitteldeutschland“ ergeben, die zwischen dem 16. und 20. September durchgeführt wurde.
Demnach halten 47 Prozent der Befragten die Beachtung der Belange der Jugend durch die Politik für ungenügend, für 37 Prozent ist die bisherige Berücksichtigung der jungen Generation durch die Politik ausreichend.
In ihren Kommentaren forderten die Teilnehmer unter anderem mehr Verantwortung für die Jugend, bessere Bildung und eine frühere Zulassung von jüngeren Menschen zu den Wahlen.
Das „Wohlstandsversprechen“, wonach es der Kindergeneration besser gehen solle als den Eltern, sei aber in der heutigen Situation nicht mehr haltbar, glauben 75 Prozent der Umfrageteilnehmer. Dennoch halten 70 Prozent das Wohlstandsversprechen für erstrebenswert.
Die Bürgerinnen und Bürger unter 30 haben nach Ansicht von 40 Prozent der Befragten schlechtere Voraussetzungen als ihre Eltern. Für 33 Prozent haben sich die Voraussetzungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Vergleich zu denen ihrer Eltern nicht geändert. 23 Prozent schätzen die Voraussetzungen der jungen Generation als bessere ein.
„Wenn es der jungen Generation zu leicht gemacht wird, kippt die Stimmung. Viel Geld, möglichst wenig Stress, viel Freizeit - so geht nichts voran. Zum Glück gibt es aber immer noch genügend Strebsame unter ihnen“, äußerte eine 51 Jahre alte Teilnehmerin in ihrem Kommentar.
Zeitungen (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.08.2022
Häufiger Nachrichtenkonsum kann Gesundheitsprobleme auslösen – Studie
An der Befragung sollen 27.300 Menschen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen online teilgenommen haben. Die Ergebnisse der Befragung seien zwar nicht repräsentativ, jedoch nach den statistischen Merkmalen Bildung, Geschlecht und Alter gewichtet worden.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала