Deutsche Bank legt Jeffrey-Epstein-Überprüfungsprozess für rund 26 Millionen US-Dollar bei

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Deutsche Bank, Logo - SNA, 1920, 24.09.2022
In einem Rechtsstreit hat man die Bank beschuldigt, Investoren darüber getäuscht zu haben, wie gründlich sie ihre Kunden überprüfte, darunter den verurteilten Sexualstraftäter, Jeffrey Epstein, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Samstag.
Die Bank erklärte sich nun bereit, 26,25 Millionen US-Dollar (circa 27,09 Millionen Euro) für die Beilegung des Falls zu zahlen.
Die vorgeschlagene Vereinbarung, die am Freitag von einem Bundesgericht eingereicht wurde, löst eine Sammelklage aus dem Jahr 2020 ab, in der es um die „Know your customer“-Prozesse und Verfahren geht.
Die Klage verwies auf die Geschäftsbeziehungen der Bank zu Epstein, der im Jahr 2019 im Gefängnis starb.
Die Investoren behaupten, dass die falschen Angaben der Bank über ihre Prüfverfahren den Aktienkurs künstlich in die Höhe trieben und zu einem Einbruch der Aktien führten, als die Informationen über den Kunden der Bank bekannt wurden.
Jeffry Edward Epstein war ein US-amerikanischer Investmentbanker und verurteilter Sexualstraftäter gewesen. Im Jahr 2019 wurde er angeklagt, einen Ring zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen unterhalten zu haben. Während der Vorbereitung auf den Prozess starb Epstein in der Haft, was einen Justizskandal auslöste, gefolgt von Spekulationen über ein mögliches Fremdverschulden.
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