Ingolstadt: Ladenmieter müssen für Nebenkosten bis 1,5 Millionen Euro nachzahlen

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500 Euro (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.09.2022
Wegen einer rückwirkenden Heizkostenabrechnung sollen die Ladenmieter eines Einkaufszentrums in Ingolstadt von mehreren zehntausend bis zu 1,5 Millionen Euro zahlen, teilte das Portal BR24 mit.
„Die letzten 20 Jahre wurde irgendein Punkt vergessen, zu berechnen. Dieser wurde jetzt nachberechnet“, so Volker Beitler, einer der Mieter, gegenüber BR24. Er betreibt im Ingolstädter Einkaufszentrum „Westpark“ seit 2014 ein 4000 Quadratmeter großes Fitnessstudio. Monatlich zahlte er 50.000 Euro für die Miete. Die ganze Zeit bezahlte er auch die Nebenkosten. Laut einer Nebenkostenabrechnung, die er vor kurzem erhalten hat, soll er nun eine horrende Summe nachzahlen:
„Dann habe ich nach der Summe geschaut. Und als ich dann sah, dass es 1,547 Millionen Euro sind, war ich doch etwas überrascht“, so Beitler.
Noch mehrere weitere selbständige Unternehmer sollen mehrere zehntausend Euro nachzahlen.
Der Geschäftsführer des Einkaufszentrums, Frank Hausschmid, erklärte gegenüber BR24, alle Nachforderungen seien berechtigt. Die Mieter haben nun ihre Rechtsanwälte eingeschaltet, da die genannten Heizkosten-Nachforderungen ihre Existenz gefährden.
CSU-Chef Markus Söder - SNA, 1920, 11.09.2022
Söder wettert gegen Habeck und die Ampel wegen „bewussten“ Blackout-Risiko
Zuvor war berichtet worden, dass der bayerische Ministerpräsident, Markus Söder, in einem „Bild“-Interview Anfang September die Politik der Ampel kritisiert und vor schweren Folgen gewarnt hatte. Er befürchte nämlich einen Abstieg ganzer Bevölkerungsschichten und eine Pleitewelle für den Mittelstand.
Der frühere Chef des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) Johannes Lackmann plädierte für eine drastische Abschöpfung der hohen Gewinne im Strommarkt durch den Staat, teilte das Westfalen-Blatt am 9. September mit. „Wir brauchen die hohen Gewinne nicht. Mit diesen Strompreisen fährt das ganze Land vor die Wand“, erklärte Lackmann, auch wenn das zulasten seiner eigenen Aktivitäten als Geschäftsführer des Windpark-Betreibers Westfalenwind geht, der gerade prächtig verdient.
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