Nach SOZ-Gipfeltreffen: Teilnehmer einigen sich auf Erklärung

© SNA / Sergej BobyljowGipfeltreffen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Samarkand
Gipfeltreffen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Samarkand - SNA, 1920, 16.09.2022
Nach einer Reihe von Gipfeltreffen im usbekischen Samarkand haben die Teilnehmer eine Erklärung unterzeichnet, in der sie die Ergebnisse der Gespräche festgelegt haben.
Die wichtigsten Bestimmungen des Dokuments sind:
Die Länder bekräftigten, dass sich die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit nicht gegen andere Staaten und internationale Organisationen richtet, und stellten fest, dass sie für eine Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der gegenseitigen Interessen offen sind.
Sie forderten dazu auf, die Effizienz der Welthandelsorganisation zu erhöhen und sie zu reformieren, um den aktuellen wirtschaftlichen Realitäten Rechnung zu tragen.
Sie sagten zu, die Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit zu verstärken, eine gemeinsame Liste terroristischer und extremistischer Organisationen zu erstellen, und betonten die Bedeutung von Antiterror-Übungen „Peace Mission“.
Sie verurteilten einen einseitigen Aufbau globaler Raketenabwehrsysteme durch einzelne Länder, da dies negative Auswirkungen auf die internationale Sicherheit und Stabilität hat.
Sie sprachen sich gegen die Militarisierung von Informations- und Kommunikationstechnologien aus.
Sie riefen zur Einhaltung des Übereinkommens über das Verbot der Entwicklung, Herstellung, Lagerung und des Einsatzes chemischer Waffen und über die Vernichtung solcher Waffen auf.
Sie sprachen sich für einen waffenfreien Weltraum aus und betonten die Wichtigkeit, ein internationales rechtsverbindliches Instrument zu schaffen, das das Wettrüsten im Weltraum verhindern könnte.
Sie erkannten die Bedeutung des Aktionsplans zum iranischen Atomprogramm an und sprachen sich für eine strikte Einhaltung des Vertrags über die Nichtverbreitung von Atomwaffen aus.
Sie betonten die Notwendigkeit solch einer afghanischen Regierung, in der alle ethnischen, religiösen und politischen Gruppen vertreten sind.
Sie vereinbarten, eine spezielle Gruppe für Fragen der Unternehmensgründungen und Innovationen sowie für die Armutsbekämpfung und die traditionelle Medizin zu bilden.
Sie genehmigten den Titel eines SOZ-Botschafters des Guten Willens.
Sie erklärten das Jahr 2023 zum Jahr des Tourismus.
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