Wegen Russland-Sanktionen: EU und USA setzen die Türkei unter Druck – Bericht

© AP Photo / Jacquelyn MartinDie Flaggen der USA und der EU auf dem Dulles International Airport in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia (Archivbild)
Die Flaggen der USA und der EU auf dem Dulles International Airport in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia (Archivbild) - SNA, 1920, 15.09.2022
Die USA und die EU erhöhen den Druck auf die Türkei, um die Umgehung der Russland-Sanktionen zu verhindern, berichtet die Zeitung „Financial Times“ am Donnerstag unter Verweis auf westliche Beamte, die an den Plänen beteiligt sind.
Die USA konzentrierten sich auf türkische Banken, die sich in das russische Zahlungssystem „Mir“ integriert hätten. Dies liege daran, dass westliche Hauptstädte eher auf eine strengere Umsetzung bestehender Sanktionen als auf eine Verhängung neuer Maßnahmen setzten.
„Wir werden eine klare Botschaft aussenden, dass zum Beispiel Finanzinstitute aus Drittländern nicht mit dem Zahlungssystem „Mir“ verbunden werden sollten, weil das, wissen Sie, ein gewisses Risiko der Umgehung von Sanktionen birgt.“
Zudem würden die Personen ins Visier genommen, die Zahlungen im Namen Russlands abwickelten sowie die Unternehmen, die dabei geholfen hätten, parallele Zahlungsnetzwerke für Moskau einzurichten. Auch die Unternehmen würden geprüft, die Moskau bei der Verarbeitung russischer Exporteinnahmen unterstützten oder die Einfuhr von Industrie- oder Verteidigungsgütern erleichterten, die unter westlichen Sanktionen verboten seien.
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