- SNA, 1920, 19.08.2022
Russische Spezialoperation in der Ukraine
Die wichtigsten Nachrichten über die Lage in der Ukraine und Russlands Spezialeinsatz zu deren Entmilitarisierung und Entnazifizierung.

Waffen für die Ukraine: Ampel-Politiker fordern weitere Lieferungen

© AP Photo / Michael SohnDeutscher Panzer "Leopard 2" (Archivbild)
Deutscher Panzer Leopard 2 (Archivbild) - SNA, 1920, 12.09.2022
Aus den Reihen der Ampel-Parteien werden Rufe nach weiteren Waffenlieferungen – unter anderem auch von Leopard-2-Panzern – an die Ukraine laut.
Laut der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), muss Deutschland umgehend geschützte Fahrzeuge, den Schützenpanzer Marder und den Kampfpanzer Leopard 2, an Kiew liefern. Deutschland stehe damit an der Seite des ukrainischen Volkes und übernehme eine „führende Rolle in Europa im Kampf für Demokratie in Frieden und Freiheit“.
Im ARD-Sommerinterview hat sich der SPD-Co-Vorsitzende, Lars Klingbeil, auch für weitere Lieferungen ausgesprochen. Der Westen, Deutschland, haben laut Klingbeil bereits „wahnsinnig viele Waffen“ in den letzten Tagen und Monaten an die Ukraine geliefert.

„Und das muss weitergehen. Das wird auch weitergehen“, so Klingbeil.

Mehr deutsche Waffenlieferungen an Kiew forderte auch der Grünen-Chef, Omid Nouripour:
„Alle in der Regierung wissen indes, dass noch mehr möglich wäre.“
Zuvor war berichtet worden, dass Sergei Netschajew, der russische Botschafter in Berlin, erklärt hat, Deutschland habe mit der Lieferung seiner tödlichen Waffen an die Ukraine die rote Linie überschritten, weil diese Waffen nicht nur gegen russische Militärs, sondern auch gegen die Zivilbevölkerung im Donbass eingesetzt würden.
Rüstungsexporte (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.08.2022
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Die deutsche Bundesaußenministerin, Annalena Baerbock, hatte bei ihrer Ankunft in Kiew am 10. September weitere Waffenlieferungen sowie humanitäre und finanzielle Unterstützung versprochen. „Ich bin heute nach Kiew gereist, um zu zeigen, dass sie sich weiter auf uns verlassen können. Dass wir der Ukraine weiter beistehen, so lange es nötig ist – mit der Lieferung von Waffen, mit humanitärer und finanzieller Unterstützung“, sagte Baerbock in Kiew.
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