Rezession und Rekordinflation: IfW macht Prognose für das Jahr 2023

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Geld (Archiv) - SNA, 1920, 08.09.2022
Laut einer Herbstprognose des Instituts für Weltwirtschaft wird das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im nächsten Jahr um 0,7 Prozent schrumpfen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag.
Im Juni hatte man noch ein Plus von 3,3 Prozent erwartet. Im laufenden Jahr rechnet man zwar mit einem Wachstum, das jedoch mit 1,4 Prozent niedriger ausfallen soll als angenommen.
„Die jüngsten Preissprünge bei Strom und Gas werden die Kaufkraft der privaten Haushalte spürbar verringern und zu einem Rückgang der privaten Konsumausgaben führen“, so die Experten.
Die weltweite Konjunkturflaute werde nicht nur die Exporte, sondern auch die Investitionen merklich dämpfen, und im Endeffekt werde die deutsche Wirtschaft in eine Rezession abgleiten. Die Inflation werde nächstes Jahr voraussichtlich 8,7 Prozent betragen.
Die Rezession werde auch Spuren am Arbeitsmarkt hinterlassen, aber wegen dem Fachkräftemangel wird die Arbeitslosenquote nur um 0,3 Prozent steigen: von 5,3 Prozent im laufenden Jahr auf 5,6 Prozent im Jahr 2023.
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