„Riskant und nicht umsetzbar“: AKW-Betreiber zu Reservebetrieb von Isar 2

CC BY-SA 3.0 / E.ON Kernkraft GmbH - E.ON Kernkraft GmbH / WikimediaCommonsDas Kernkraftwerk Isar
Das Kernkraftwerk Isar - SNA, 1920, 07.09.2022
Der Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums, zwei der drei laufenden Anlagen zum Jahreswechsel in die Kaltreserve zu schicken, um sie bei Bedarf hochzufahren, sei technisch nicht machbar, schreibt das Magazin „Spiegel“ unter Verweis auf einen Brandbrief des AKW-Betreibers, des Preussen-Elektra-Chefs, Guido Knott, an das Wirtschaftsministerium.
In seinem Brief verweist Knott auf die Risiken eines solchen Plans. Im Streckbetrieb sei „ein flexibles Anheben oder Drosseln der Leistung nicht mehr möglich“. Das Unternehmen besitze keine Erfahrungswerte und warne vor einer noch nie praktizierten Anfahrprozedur für diesen Winter, der ohnehin mit einem schwierigen Zustand der Stromversorgung zusammenfalle.
Der Unternehmenschef biete deswegen nochmals ein Fachgespräch an, in dem man die Möglichkeiten und Grenzen eines Winterbetriebs persönlich erläutere.
Zwei der drei letzten deutschen Atomkraftwerke – Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim in Baden-Württemberg – sollen laut dem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) noch bis Mitte April 2023 als Reserve zur Verfügung stehen.
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