„Ideale der russischen Welt fördern“: Putin billigt Doktrin über humanitäre Politik im Ausland

© SNA / Alexej Nikolski / Zugriff auf das MedienarchivRusslands Präsident Wladimir Putin hält eine Ansprache an die Bürger Russlands und an die Landsleute im Ausland. Moskau, 21. Februar 2022
Russlands Präsident Wladimir Putin hält eine Ansprache an die Bürger Russlands und an die Landsleute im Ausland. Moskau, 21. Februar 2022 - SNA, 1920, 06.09.2022
Der russische Präsident Wladimir Putin hat das Konzept der humanitären Außenpolitik genehmigt, das auf der Idee des „Russki Mir“ (dt.: „Russische Welt“) basiert. Der entsprechende Erlass wurde auf der offiziellen Website für Rechtsinformationen veröffentlicht.
Es werde heute zunehmend versucht, die Bedeutung der russischen Kultur herunterzuspielen, den „Russki Mir“ zu diskreditieren und ihre Traditionen durch Pseudowerte zu ersetzen, so die Botschaft der neuen Doktrin auf 30 Seiten.
Die Schlüsselaufgabe des Konzepts besteht darin, „eine Vorstellung von Russland als einem Staat zu entwickeln, der seine reiche Geschichte und sein kulturelles Erbe sowie seine traditionellen spirituellen und moralischen Werte sorgfältig bewahrt“. Russland solle „die Traditionen und Ideale der russischen Welt schützen, bewahren und fördern“.
Die Vertiefung der Zusammenarbeit mit GUS-Staaten, Abchasien, Südossetien, mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sei vorrangig. Die Kooperation mit China, Indien und Japan sei von großer Bedeutung. Die westlichen Länder wurden nicht in die Liste aufgenommen.
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