Nüchtern und ausgewogen: Moskau erwägt Gegenmaßnahmen für Estlands Visa-Beschränkungen

© SNA / Aleksei Maishev / Zugriff auf das MedienarchivDer Moskauer Kreml
Der Moskauer Kreml - SNA, 1920, 06.09.2022
Moskau erwäge eine ausgewogene und nüchterne Antwort als Reaktion auf Visabeschränkungen der baltischen Länder für Russen, erklärte der Direktor der zweiten europäischen Abteilung des russischen Außenministeriums, Sergej Beljajew am Dienstag.
Die Entscheidung Estlands, sämtliche Visa-Kategorien für russische Staatsbürger im Namen der ganzen EU zu verbieten, sei diskriminierend.
„Die baltischen Republiken sind besonders eifrig in dieser Richtung, sie versuchen mit allen erdenklichen und undenkbaren Mitteln, Russland für den Schutz seiner legitimen Interessen zu ,bestrafen‘.“
Die erwähnten feindseligen Maßnahmen würden aber sicherlich nicht unbeantwortet bleiben.
Das Ministerium prüfe derzeit die Antwort und berücksichtige dabei die große Gruppe der in Lettland und Estland lebenden russischen Bürger.
Russische Staatsangehörige dürfen ab dem 18. August mit einem in Estland ausgestellten Schengen-Visum nicht mehr in das Land einreisen. Für Russen, die etwa Wohnsitz, Aufenthaltsrecht oder Verwandte in Estland haben, gelten jedoch bestimmte Ausnahmen.
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