Habecks AKW-Plan empört die FDP – Bericht

© AP Photo / Michael SohnDer deutsche Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck
Der deutsche Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck - SNA, 1920, 06.09.2022
In der Ampel-Koalition zeichnet sich nach den Vorschlägen von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck für eine befristete AKW-Reserve ein Krach ab, teilte die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Dienstag mit.
„Die Ergebnisse des Stresstests sind wenig wert, denn die Annahmen sind zu optimistisch. Sie sind politisch bestimmt und nicht aus der Realität abgeleitet“, kritisierte der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Michael Kruse, den Vorstoß.
Auch der FDP-Fraktionschef Christian Dürr warnte vor absurden Kosten für die Verbraucher.

Der Wirtschaftsminister wies aber die Vorwürfe und Forderungen nach einem längeren Weiterbetrieb der AKWs zurück und argumentierte es damit, dass der Winter 22/23 und der Winter 23/24 nicht in eins gesetzt werden sollten, weil es um völlig unterschiedliche Szenarien gehe.
„Wir werden eine andere energiepolitische Situation haben im nächsten Jahr.“
Zwei der drei letzten deutschen Atomkraftwerke – Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim in Baden-Württemberg – sollen laut dem Bundeswirtschaftsminister bis Mitte April 2023 als Reserve zur Verfügung stehen.
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