Wegen Energiekrise: Stadtwerke rechnen mit starken Preiserhöhungen und Zahlungsausfällen

© SNA / Stringer / Zugriff auf das MedienarchivDer mitteleuropäische Gasknotenpunkt Baumgarten
Der mitteleuropäische Gasknotenpunkt Baumgarten - SNA, 1920, 31.08.2022
Vor dem Hintergrund der explodierenden Gaspreise sind die Stadtwerke Medienberichten zufolge gezwungen, die Preise drastisch zu erhöhen,und stellen sich verstärkt auf ausbleibende Zahlungen seitens der Kunden ein.
„Die Preissteigerungen betragen derzeit häufig zwischen 30 und 60 Prozent. Es gibt aber auch Stadtwerke, die ihre Preise mehr als verdoppeln müssen. Teilweise mehr“, sagte Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Ihr zufolge muss man auch im nächsten Jahr mit Preiserhöhungen rechnen, da die Stadtwerke langfristig Gas beschaffen.
Angesichts der hohen Belastungen durch die Energiekrise und die Inflation würden die Stadtwerke eine stark steigende Zahl von Zahlungsausfällen der Kunden erwarten. Jetzt würden viele Stadtwerke bis zu acht Prozent an Verlusten wegen der Zahlungsausfälle einpreisen. „Es gibt aber auch Stadtwerke, die mit bis zu 15 Prozent Forderungsausfällen kalkulieren. Das wird dann bedrohlich“, so Liebing.
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