Verstaatlichung von Gazprom Germania in Sicht: Bundesregierung gründet Holding

© SNA / Alexey Witwizki / Zugriff auf das MedienarchivGascade-Verdichterstation in Eischleben
Gascade-Verdichterstation in Eischleben - SNA, 1920, 28.08.2022
Um die frühere Deutschland-Tochtergesellschaft des russischen Staatskonzerns Gazprom im Notfall kurzfristig verstaatlichen zu können, die mittlerweile in „Securing Energy for Europe“ umbenannt wurde und bislang unter Treuhänderschaft der Bundesnetzagentur steht, hat die Bundesregierung eine Holding einrichten lassen, so die „Welt am Sonntag“.
Laut einer Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums ist es eine rein vorsorgliche Einrichtung, die „aktuell nur als gesellschaftsrechtliche Hülle besteht“.
Im Gesellschaftsvertrag heißt es: „Zweck des Unternehmens ist die Sicherung der Versorgungssicherheit im Bereich Energie.“
Gegenstand des Unternehmens sei der Erwerb, das Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen. Geschäftsführer der Firma sind laut der Zeitung zwei Anwälte der Kanzlei „CMS Hasche Sigle“. Den Ministeriumskreisen zufolge handelt die Kanzlei im Auftrag der Regierung.
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