Ungarn kritisiert Ausbreitung von Sanktionen auf Energiesektor

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Ungarische Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.08.2022
Der Leiter des Büros des ungarischen Premierministers, Gergely Gouyash, hat die EU-Entscheidung kritisiert, die die Energie in die antirussischen Sanktionen einbezieht.
„Seitdem die EU-Sanktionen auf den Energiesektor ausgeweitet wurden, haben die Preise zu steigen begonnen. (...) Das war ein grundlegender Fehler“, sagte der Beamte auf einem Forum in der Stadt Tihany.
Die Stromversorgung in Ungarn kann demnach nur dank dem Kernkraftwerk Paks gewährleistet werden. Hätte Moskau Budapest kein Darlehen gegeben, hätte sich der Bau über zehn Jahre hingezogen, erklärte Gouyash.
Das Kernkraftwerk Paks ist das einzige in Ungarn. Es liefert derzeit fast die Hälfte des ungarischen Strombedarfs. Zusätzlich sollen bald zwei weitere Reaktoren gebaut werden.
Budapest kritisiert seit Monaten die Sanktionspolitik der EU gegen Moskau. Das Land ist besonders stark von russischer Energie abhängig.
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