Häufiger Nachrichtenkonsum kann Gesundheitsprobleme auslösen – Studie

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Zeitungen (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.08.2022
Die Menschen mit einem extrem häufigen Medienkonsum sind laut einer Studie von Forschenden an der Texas Tech University (USA) einem höheren Risiko für psychische und körperliche Erkrankungen ausgesetzt. Die Ergebnisse dieser Studie sind im Fachmagazin „Health Communication“ veröffentlicht worden.
Im Rahmen der Untersuchung haben Wissenschaftler eine Onlineumfrage durchgeführt, an der 1100 Erwachsenen teilnahmen. Sie wurden zu ihrem Medienkonsum befragt und sollten angeben, ob sie körperliche Beschwerden oder psychische Probleme, wie etwa Stress oder Ängste, hätten.
Der „problematische Nachrichtenkonsum“ lässt sich laut Forschern durch folgende Kriterien bestimmen: man scrolle von morgens bis abends immer wieder durch die Nachrichten, vergesse die Welt um sich herum beim Konsumieren von Nachrichten und denke auch später noch viel über das Gelesene nach.
16,5 Prozent der Befragten wiesen der Studie zufolge Anzeichen eines als sehr problematisch eingestuften Nachrichtenkonsums auf, was die Studienautoren als ein Alarmsignal bewerten. Die Welt erscheine ihnen oft „wie ein dunkler und gefährlicher Ort“. Zudem haben solche Mediennutzer deutlich häufiger psychische oder körperliche Probleme.
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