„Weiteres Glied in der Lügenkette“: Sacharowa kommentiert Selenskis Äußerung zu Mord an Darja Dugina

© SNA / Grigorij Sysojew / Zugriff auf das MedienarchivTrauerfeier für Darja Dugina
Trauerfeier für Darja Dugina - SNA, 1920, 24.08.2022
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Mittwoch ihre Einschätzung zu den Worten des ukrainischen Präsidenten, Wladimir Selenski, zum Mordanschlag auf die russische Journalistin Darja Dugina gegeben.
Wie die Behörden in Kiew behaupten, haben sie mit dem Mord an Darja Dugina nichts zu tun. Das sei aber ein weiteres Glied in der Lügenkette, sagte Sacharowa.
Zuvor hatte Selenski in einer Pressekonferenz nach dem Gipfeltreffen der „Krim-Plattform“ erklärt: „Wir tragen tatsächlich keine Verantwortung dafür. Es handelt sich um keine Bürgerin unseres Landes. Sie interessiert uns nicht. Und sie hat sich nicht auf ukrainischem Territorium aufgehalten.“
„Auf eurem Territorium (Ukraine – Anm. d. Red.) ist die Website ‚Mirotworez‘ (‚Friedensstifter‘) aktiv. Das ist ein völlig extremistisches Ding, von dem wir seit Jahren sprechen und der internationalen Gemeinschaft dabei klar machen, das dies eine Verletzung der Menschenrechte ist“, so Sacharowa.
Der ständige Vertreter Russlands bei der Uno, Wassili Nebensja, habe in einer Sitzung des Gremiums gesagt, Darjas Familienname sei auf der „Mirotworez“-Website mit dem Vermerk „liquidiert“ gekennzeichnet.
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