Anschlag auf Dugina: Moskau fordert rechtliche Überprüfung von Äußerung tschechischer Ministerin

© Foto Ermittlungskomitee Russlands / Zugriff auf das MedienarchivMord an Darja Dugina: Tatort
Mord an Darja Dugina: Tatort - SNA, 1920, 24.08.2022
Der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, hat die tschechischen Strafverfolgungsbehörden aufgefordert, die Äußerung der Verteidigungsministerin Tschechiens, Jana Černochová, in Bezug auf den Tod der russischen Politologin und Journalistin Darja Dugina rechtlich zu bewerten.
Černohova betonte ihm zufolge, sie habe kein Mitleid mit Dugina und ihrem Vater. „Die Nacht zum 21. August wird in Russland noch lange in Erinnerung bleiben“, äußerte die tschechische Verteidigungsministerin in sozialen Medien. In der anschließenden Diskussion bestätigte sie, „hinter jedem Wort“ zu stehen.
„Selbst wenn man die Moral beiseitelässt, die bei unseren westlichen Kollegen seit langem von der Russophobie verdrängt wurde, sind die Äußerungen von Frau Černochová im Grunde genommen offene Unterstützung und Propaganda für terroristische Angriffe gegen eine Zivilperson“, sagte Nebensja bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.
„Wir erwarten, dass die zuständigen Behörden der Tschechischen Republik (...) die Erklärung der tschechischen Verteidigungsministerin ernst nehmen und eine angemessene Bewertung abgeben werden“, fügte er hinzu.
Trauerfeier für Darja Dugina - SNA, 1920, 23.08.2022
Russland – Ukraine: Wer hat Dugina ermordet? – Der Politologe klärt auf
Darija Dugina war am 20. August ums Leben gekommen, als ihr Pkw auf einer Autobahn nahe Moskau explodiert war. Nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB sollen ukrainische Geheimdienste hinter dem Mordanschlag stecken.
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