- SNA, 1920, 19.08.2022
Russische Spezialoperation in der Ukraine
Die wichtigsten Nachrichten über die Lage in der Ukraine und Russlands Spezialeinsatz zu deren Entmilitarisierung und Entnazifizierung.

„Keine Selbstmörder“: Medwedew bezweifelt Nato-Mitgliedschaft und Sicherheitsgarantien für Kiew

© SNA / Ramil Sitdikow / Zugriff auf das Medienarchiv Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats Dmitri Medwedew
 Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats Dmitri Medwedew - SNA, 1920, 23.08.2022
Mit Blick auf die Berichte aus der Ukraine, wonach Kiew Ende des Monats das erste Dokument mit Empfehlungen zu internationalen Sicherheitsverpflichtungen veröffentlichen will, hat der Vize-Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, auf seinem Telegram-Kanal Bedenken geäußert, dass diese tatsächlich wirksam würden.
Aus Sicht des Politikers ist klar, dass keine Nachbarn der Ukraine irgendwelche Garantien geben können, auch wenn sie Russland verabscheuen. „Nur ein Abkommen mit Russland könnte Sicherheitsgarantien bieten. Aber die ukrainische Regierung, die durch westliche Gelder und Raketen angespornt wurde, hat es abgelehnt“, so Medwedew.
Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Andrej Jermak, auf einem Briefing in Kiew - SNA, 1920, 23.08.2022
Russische Spezialoperation in der Ukraine
Kiew will Dokument über Sicherheitsgarantien bis Ende August vorbereiten
Das Kiewer Regime erfinde für sich aber immer wieder eine Art ,Sicherheitsgarantie’ für die Zukunft. „Mal halten sie ein Treffen mit ein paar unbedeutenden Nachbarn ab, das von vergessenen Rentnern geleitet wird, und dann reden sie wieder über die Nato“, schrieb er weiter. Der Politiker geht dabei davon aus, dass die Ukraine momentan keinen Nato-Beitritt schaffen könnte.
„Auch wenn es Russophobe in der Allianz gibt, sind sie keine Selbstmörder. Und dies ist eine direkte Folge der Militäroperation.“
Am Dienstag hatte der Leiter des Büros von Wladimir Selenksi, Andrej Jermak, ukrainischen Medienberichten zufolge das erste Dokument mit Empfehlungen zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine angekündigt, es als „sehr aussagekräftig“ bezeichnet und darauf hingewiesen, dass das Dokument am 29. oder 30. August erscheinen könnte.
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