- SNA, 1920, 19.08.2022
Russische Spezialoperation in der Ukraine
Die wichtigsten Nachrichten über die Lage in der Ukraine und Russlands Spezialeinsatz zu deren Entmilitarisierung und Entnazifizierung.

Moskau warnt vor Zusammenstoß: Nato ignoriert „rote Linie“

© SNA / brics-russia2020.ru / Zugriff auf das MedienarchivSergej Rjabkow, stellvertretender Außenminister Russlands
Sergej Rjabkow, stellvertretender Außenminister Russlands  - SNA, 1920, 22.08.2022
Der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow hat die Nato-Politik als äußerst riskant bezeichnet und vor einem Zusammenstoß der Atommächte gewarnt.
„Der destruktive Kurs der Nato-Staaten, unsere ,rote Linie’ zu ignorieren und in der Ukraine in eine Konfrontation mit Russland hineingezogen zu werden, die am Rande eines direkten bewaffneten Konflikts balanciert, ist äußerst riskant“, sagte Rjabkow.

Es sei offensichtlich, dass dies mit einer weiteren Eskalation bis hin zu einem militärischen Zusammenstoß der Atommächte mit den daraus resultierenden schlimmen Folgen verbunden sei. Solch ein Szenario müsse verhindert werden. Staaten mit Atomwaffen müssten das Postulat der Unzulässigkeit von Kriegen untereinander einhalten.

Dabei betonte Rjabkow, dass die russische Doktrin hypothetisch den Einsatz von Atomwaffen erlaubt, aber nur als Reaktion auf eine Aggression mit dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen Russland selbst und seine Verbündeten oder für den Fall, dass die Existenz des Landes bedroht ist.

„Mit anderen Worten ist der Einsatz von Atomwaffen durch Russland nur als Reaktion auf einen Angriff möglich - zur Selbstverteidigung in Notfällen. Hier ist kein Platz für Vermutungen oder Fantasien“, stellte der Minister fest.
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