„Denkbar, dass die Bevölkerung rebelliert“: Schweizer Polizeichef zum möglichen Stromausfall

© AP Photo / Gabriele FacciottiSchweizerische Fahnen während eines alpinen Skirennens, Weltcup-Riesenslalom der Herren in Adelboden, Schweiz (Symbolbild)
Schweizerische Fahnen während eines alpinen Skirennens, Weltcup-Riesenslalom der Herren in Adelboden, Schweiz (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.08.2022
Angesichts der drohenden Stommangellage in der Schweiz warnt der oberste Polizeidirektor Fredy Fässler im Gespräch mit dem Medienportal „Blick“ davor, die Sicherheitsfrage zu vernachlässigen.
Sorgen bereitet Fässler insbesondere ein Szenario einer Netzabschaltung oder eines Blackouts. Er beschreibt solch eine Situation mit vielen Details: „Stellen Sie sich vor: Am Bancomat kann man kein Geld mehr abheben, im Laden nicht mehr mit der Karte zahlen oder an der Tankstelle nicht mehr tanken.“ Und sollte da keine Heizungen mehr funktionieren, dann müsse man frieren.
„In den Straßen ist es dunkel. Da ist es denkbar, dass die Bevölkerung rebelliert oder dass es zu Plünderungen kommt“, so der oberste Polizeidirektor.
Obwohl er nicht davon ausgehe, dass es soweit kommen werde, müsse die Regierung aus seiner Sicht darauf vorbereitet sein. Dementsprechend bereite sich nun der Bund mit Hochdruck auf die drohende Strommangellage vor.
Die Schweiz steht derzeit vor einer Energie-Knappheit. Zuvor hatte der Präsident der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (Elcom), Werner Luginbühl, die Bürger aufgefordert, sich wegen möglicher Stromausfälle im Land in diesem Winter mit Kerzen und Brennholz einzudecken.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала