Internationale Unternehmen durch US-Sanktionspolitik eingeschüchtert – Russlands Botschafter

© SNA / Ilja Pitaljow / Zugriff auf das MedienarchivDer Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Russlands in den USA, Anatoli Antonow (Archiv)
Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Russlands in den USA, Anatoli Antonow (Archiv) - SNA, 1920, 19.08.2022
Der russische Botschafter in Washington, Anatoli Antonow, hat den USA vorgeworfen, Finanzinstitute und internationale Unternehmen mit ihrer Sanktionspolitik so sehr eingeschüchtert zu haben, dass diese nicht einmal Routinetransaktionen wagen können.
Die „Besessenheit von Restriktionen“ hindere Washington daran, zu verstehen, dass die gewählte Strategie gescheitert sei, äußerte er in einer Erklärung, die auf Facebook veröffentlicht wurde. „Offensichtlich sind alle Versuche, unsere Wirtschaft zu ‚erwürgen‘ und zu ‚zerreißen‘, gescheitert.“
Die US-Politik habe zwangsläufig eine weitere Destabilisierung der Weltwirtschaft verursacht, die unter den Auswirkungen der Pandemie ohnehin schon schwere Zeiten durchmachen müsse. Gleichzeitig würden die Restriktionen die Verursacher des „Sanktionswahns“ selbst beeinträchtigen.
Ein weiteres Ergebnis der „chaotischen Anhäufung sinnloser Beschränkungen“ durch Washington seien die enormen Kosten für Unternehmen und Bürger.
„Finanzinstitute und internationale Unternehmen, die von den US-Regulierungsbehörden eingeschüchtert worden sind, scheuen sich davor, Routinetransaktionen durchzuführen.“
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Es sei ist so weit gekommen, dass selbst die Versuche der Behörden, den Unternehmen die geplanten „Ausnahmen“ von den Sanktionsregelungen, unter anderem auch im Lebensmittelsektor, begreiflich zu machen, keine Wirkung hätten. Die reguläre Zusammenarbeit im Bereich Handel und Wirtschaft falle dieser Situation zum Opfer.
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