Nato will internationale Truppen jahrelang an Russlands Grenzen aufrechterhalten – Bloomberg

© AP Photo / Yoan ValatFranzösische Truppen in Rumänien
Französische Truppen in Rumänien  - SNA, 1920, 19.08.2022
Der ranghöchste Vertreter der in Rumänien stationierten französischen Truppen, Oberst Flavien Garrigou Grandchamp, hat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg aufgeklärt, wie die Nato ihre Garnisonen an der Grenze zu Russland aufstocken will.
Nach der Stärkung der Nato-Präsenz an den Ostgrenzen, die kürzlich nach der Einleitung der russischen Spezialoperation unternommen wurde, plant das Bündnis demnach nun, in den übrigen Nato-Grenzstaaten Garnisonen einzurichten, in die regelmäßig neue, etwa 1000 Mann starke Einheiten der internationalen Streitkräfte auf dem Rotationsprinzip verlegt werden sollten.
Diese Kräfte könnten laut Garrigou Grandchamp innerhalb weniger Tage auf die Größe einer 5000 Mann starken Brigade aufgestockt werden. Dies soll dank der Herstellung von Verbindungen zu den Streitkräften der Gastländer und der Bereitstellung von Waffen, Munition und schwerem Gerät umgesetzt werden. Die Verbündeten sollten im eigenen Land Einheiten bestimmen, die sich im Bedarfsfall rasch den bereits in den östlichen Staaten stationierten Truppen anschließen sollten.
Rüstungsexporte (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.08.2022
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Die Nato plane, internationale Truppen für „viele Jahre an ihren Grenzen zu belassen, um sicherzustellen, dass sich die Situation stabilisiert hat“. Laut Bloomberg bezweifeln die meisten Nato-Beamten jedoch, dass Russland ein Mitglied des Bündnisses direkt angreifen würde.
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