Ukrainisches Außenministerium wirft DW Verbreitung von „russischen Narrativen“ vor

CC0 / Riadismat / Wikimedia Commons / Deutsche Welle-Funkhaus (Köln)
Deutsche Welle-Funkhaus (Köln) - SNA, 1920, 18.08.2022
Das ukrainische Außenministerium hat die russische Redaktion der Deutschen Welle (DW) der Manipulation und Verbreitung „russischer Narrative“ beschuldigt.
In einer Facebook-Mitteilung hat der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Oleg Nikolenko, Screenshots von betreffenden Nachrichten gepostet. Es handelt sich unter anderem um den Vorschlag der russischen Partei „Gerechtes Russland“, die Ukraine als Terrorstaat anzuerkennen.
In einem weiteren Beitrag wurde ein russischer Politologe zitiert, dem zufolge ein EU-Einreiseverbot für Russen nicht dazu beitragen kann, einen Sieg über Putin zu erringen. Das Zitat in einem Kommentar der F.A.Z., das Nikolenko verärgert hat, lautet wie folgt: „Ein einziger Fehlschuss der ukrainischen Verteidiger könnte eine nukleare Katastrophe auslösen, die nicht nur die Ukraine und Russland träfe.“
Die DW sei eine staatliche Einrichtung, die von den deutschen Steuerzahlern finanziert werde, betonte der Sprecher.
„Wir haben bislang nicht verstanden, warum die russische Redaktion eines deutschen Senders der russische Propaganda zuspielt, Zitate manipuliert und Vorstellungen über die Gründe und Auswirkungen der russischen Aggression gegen die Ukraine ersetzt“.
Ein Checkpoint der  russischen  Armee an der  Grenze der Region Saporoschje - SNA, 1920, 18.08.2022
Deutsche Staatsangehörige wollen auf Seite der Miliz von Saporoschje kämpfen – Milizkommandeur
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