Deutsche Staatsangehörige wollen auf Seite der Miliz von Saporoschje kämpfen – Milizkommandeur

© SNA / Konstantin Michaltschewski / Zugriff auf das MedienarchivEin Checkpoint der russischen Armee an der Grenze der Region Saporoschje
Ein Checkpoint der  russischen  Armee an der  Grenze der Region Saporoschje - SNA, 1920, 18.08.2022
Unter den Freiwilligen, die die Region Saporoschje von ukrainischen Nationalisten befreien möchten, soll es nicht nur Russen, sondern auch Staatsangehörige westlicher Länder, darunter auch deutsche Bürger, geben, teilte Wladimir Nowikow, einer der Kommandeure der Volksmiliz, mit.
„Wir setzen keine Schranken, dass es nur Menschen aus Saporoschje sein sollten. Ja, es gibt eine Menge Leute aus Saporoschja“, sagte er. Es könnte noch mehr Freiwillige geben, aber viele Bewerber würden sich derzeit in den von Kiew kontrollierten Gebieten befinden und hätten vorerst Probleme mit der Bewegungsfreiheit.
Unter den Freiwilligen gebe es viele Russen – aber auch Ausländer, bei denen es sich nicht um Söldner, sondern um Menschen handele, die in der UdSSR geboren worden seien und derzeit „ausländische Pässe haben“.
„Nun fliegen beispielsweise zwei Menschen aus Deutschland zu uns.“ Die Beiden seien in den 90er Jahren ausgereist, sagte Nowikow. „Aber angesichts dessen, was geschieht, sagte er (einer von ihnen - Anm. d. Red.): ‚Ich kann nicht länger hier sitzen, ich will nach Saporoschje.‘ Das heißt, er selbst stammt aus Saporoschje.“
Das Atomkraftwerk Saporoschje - SNA, 1920, 15.08.2022
Russische Spezialoperation in der Ukraine
Gefahr neuer Nuklearkatastrophe? Örtliche Behörden rufen zu Waffenruhe um Saporoschje-AKW auf
Im Laufe der Spezialoperation brachten die russischen Truppen den Teil der Region Saporoschje, der am Asowschen Meer liegt, sowie die Region Cherson unter ihre Kontrolle. In beiden Regionen wurden neue Verwaltungen gebildet, der Empfang der russischen Fernseh- und Rundfunksender ist wieder hergestellt. Die Handels- und Verkehrsverbindungen der beiden Gebiete zur Schwarzmeer-Halbinsel Krim werden wiederhergestellt. Die Regionen haben ihre Pläne angekündigt, Russland beizutreten.
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