Cum-Ex-Affäre: Mail-Verkehr von enger Scholz-Vertrauten durchsucht

© SNA / Alexey Vitvizkiy / Zugriff auf das MedienarchivBundeskanzler Olaf Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz  - SNA, 1920, 17.08.2022
Im Rahmen ihrer Ermittlungen in der Cum-Ex-Affäre um die Hamburger Privatbank M.M. Warburg hat die Staatsanwaltschaft Köln das Mail-Postfach von einer der engsten Vertrauten des Bundeskanzlers Olaf Scholz durchsucht, berichtet der „Stern“ in seiner neuen Ausgabe am Mittwoch.
Ermittler aus Nordrhein-Westfalen beschlagnahmten demnach das Mail-Postfach von Jeanette Schwamberger, der Büroleiterin von Scholz, am 21. April 2022. Darin könnten sich unter anderem relevante Mails zur Vorbereitung der Zeugenaussage von Scholz im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Cum-Ex-Affäre in Hamburg im April 2021 befinden, so der „Stern“ unter Berufung auf die Unterlagen der Justiz in Nordrhein-Westfalen.
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Bei der Durchsuchung sollen die Ermittler auf eine E-Mail gestoßen haben, die die Staatsanwaltschaft Köln als verdächtig einordne. Einige Mails und Kalendereinträge seien „potentiell beweiserheblich, da sie auf Überlegungen zum Löschen schließen lassen.“
Scholz ließ mitteilen, er sei „weder in die Kalenderabfrage noch in die Übersendung der Kalenderauszüge eingebunden“ gewesen. Darum hätte sich unter anderem seine Vertraute Schwamberger gekümmert.
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