„Befreien den Donbass Schritt für Schritt” - Putin auf der Rüstungsmesse Army-2022

© SNA / Sergej Gunejew / Zugriff auf das MedienarchivRusslands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz. Moskau, 15. Februar 2022
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz. Moskau, 15. Februar 2022 - SNA, 1920, 15.08.2022
Russlands Präsident Wladimir Putin hat auf der Rüstungsmesse Army-2022 am heutigen Montag für eine Vertiefung der rüstungstechnischen Zusammenarbeit mit Verbündeten und Partnern geworben und daran erinnert, die Lehren des 20. Jahrhunderts nicht zu vergessen.
Gemeinsam mit den Einheiten der Volksrepubliken Donezk und Lugansk kämpfen die russischen Soldaten für den Frieden in der DVR und LVR. „Sie erledigen ihren Auftrag präzise und befreien den Donbass Schritt für Schritt“, so der russische Präsident auf der Rüstungsmesse in Moskau.
Im Fokus der Messe stehen nicht nur Waffenhersteller und ihre Produkte, sondern auch weltpolitische und historische Perspektiven. So wies Putin auf den Antifaschistischen Kongress hin, der im Rahmen der Army-2022 stattfindet.
Der Nazismus habe die Menschheit im 20. Jahrhundert in eine schreckliche Tragödie hineingeführt, deren Lehren nicht vergessen werden dürfen: „Es ist unsere Pflicht im Gedenken an die Millionen Opfer des Zweiten Weltkrieges, auf Versuche der Geschichtsfälschung mit Härte zu reagieren, sich der Verbreitung des Nazismus, der Russophobie und des Rassismus in allen ihren Formen in den Weg zu stellen.“

„Staaten, die den Kopf nicht einziehen”

Wieder in die Gegenwart gewandt, dankte Putin den Ländern auf allen Kontinenten, die als Gleichgesinnte und Verbündete Russlands auftreten. Anstatt „vor dem Hegemon den Kopf einzuziehen”, würden diese Länder Standhaftigkeit in ihrem Entschluss beweisen, sich souverän und selbstständig zu entwickeln.
Diese Länder seien gewillt, Fragen der globalen und regionalen Sicherheit einvernehmlich auf der Grundlage des Völkerrechts, der gegenseitigen Verantwortung und der Berücksichtigung gegenseitiger Interessen zu lösen und auf diese Weise ihren Beitrag „zum Schutz der multipolaren Welt zu leisten”.

„Verlässliche Sicherheit für sich und für die Welt”

Solche „historisch gewachsenen, freundschaftlichen und vertrauensvollen“ Beziehungen seien viel wert, was auch im Rüstungsbereich deutlich werde: Russland könne seine Partner und Verbündeten mit fortschrittlichen Waffensystemen beliefern, die „in aller Welt wegen ihrer hohen Zuverlässigkeit, Qualität und Effektivität“ geschätzt würden.
„Von besonderem Interesse sind die zukunftsweisenden Muster und Systeme: hochpräzise Waffen und Robotertechnik, Kampfsysteme auf der Basis neuer physikalischer Grundsätze. Viele von ihnen sind den vergleichbaren Mustern aus dem Ausland um Jahre und vielleicht um Jahrzehnte voraus.”
Russland stehe bereit, seinen Verbündeten und Partnern „Waffenarten, angefangen bei Schusswaffen bis hin zu gepanzerter Technik und Artillerie, Kampfflugzeugen und unbemannten Fluggeräten” anzubieten.
Rund anderthalbtausend russische Rüstungshersteller stellten auf der Army-2022 insgesamt mehr als 28.000 Artikel vor. Die meisten russischen Waffensysteme, die zum Export angeboten werden, seien bereits in realen Einsätzen erprobt worden.
Durch die Vertiefung der rüstungstechnischen Zusammenarbeit könnten Russland und seine Partner „verlässliche Sicherheit und Stabilität gewährleisten – für sich und für die ganze Welt“.
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