Klimaproteste in Norddeutschland: Baustelle für LNG-Pipeline in Wilhelmshaven blockiert

CC0 / Leonhard Lenz / Wikimedia CommonsEnde Gelände-Proteste
Ende Gelände-Proteste - SNA, 1920, 13.08.2022
Das Aktionsbündnis „Ende Gelände“ setzt seine Aktionen gegen den geplanten Ausbau fossiler Gasinfrastruktur in Norddeutschland fort, heißt es in einer Pressemitteilung des Bündnisses vom Freitag. Neben Workshops und Vernetzungstreffen mit Gleichgesinnten aus anderen Ländern haben seine Mitglieder Aktionen zivilen Ungehorsams angekündigt.
Am Donnerstag sperrten einige Aktivisten in der Küstenstadt Brunsbüttel ein Werkstor des Düngemittelherstellers Yara, eines Großverbrauchers an dem geplanten Flüssiggas-Terminal in Brunsbüttel.
Am Freitag blockierten 300 Bewegungsteilnehmer die Baustelle des LNG-Terminals. Für das Wochenende wurden auch andere Aktionen angekündigt.
Damit wollen die Aktivisten den öffentlichen Fokus auf fossile Energieträger legen, um ihrer Position Gehör zu verschaffen.
„Gas ist ein Klimakiller. Egal woher, die Förderung von fossilem Gas ist mit Vertreibung, Ausbeutung und Zerstörung verbunden“, erklärte Charly Dietz, Pressesprecherin von „Ende Gelände“.
Man stelle sich diesem Klimaverbrechen entgegen und nehme den Gasausstieg selbst in die Hand.
„Ende Gelände“ organisiert Großaktionen seit 2015 und sieht sich selbst als Teil der Bewegung für Klimagerechtigkeit.
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