Forderungen nach Entlastung Bedürftiger werden lauter

© AP Photo / Martin MeissnerEin Schild an einer Bar in Köln, Deutschland, fordert die 2G-Regel, die besagt, dass nur geimpfte oder genesene Kunden eingelassen werden dürfen, Freitag, 7. Januar 2022.
Ein Schild an einer Bar in Köln, Deutschland, fordert die 2G-Regel, die besagt, dass nur geimpfte oder genesene Kunden eingelassen werden dürfen, Freitag, 7. Januar 2022. - SNA, 1920, 13.08.2022
Karl-Josef Laumann (CDU), Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister, hat der Bundesregierung vorgeworfen, bei ihren Steuerentlastungsplänen Menschen mit geringen Einkommen zu übersehen. Auch aus anderen Richtungen gibt es Kritik, das Geld werde nicht gerecht verteilt.
„Die, die wenig verdienen und dementsprechend auch in geringem Umfang Steuern zahlen, sind aus fast allen Entlastungen, die die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat und nach den bisher bekannten Aussagen noch bringen möchte, rausgefallen“, sagte Laumann.
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) kritisiert die Steuerentlastungspläne von Finanzminister Christian Lindner (FDP) als einen „Schlag ins Gesicht für Rentnerinnen und Rentner, Geringverdienende sowie viele andere Menschen“.
„Meine klare Erwartung ist, dass die Bundesregierung diesen Menschen hilft, gut durch Herbst und Winter zu kommen“, forderte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil. Ein Zaudern des Staates bei der Unterstützung bedürftiger Bürger sei sozialer Sprengstoff.
Von den vomBundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) vorgelegten Steuerplänen sollen 48 Millionen Bürger ab dem Jahr 2023 profitieren. Mehr als zehn Milliarden Euro Entlastung sind vorgesehen. (dpa)
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