„Ersatz von Erdgas nur begrenzt möglich“: Ernährungsindustrie warnt vor Gasmangellage

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Lebensmittel (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.08.2022
Eine aktuelle Branchenbefragung unter 65 Unternehmen hat ergeben, dass Konzerne für die Umstellung auf klimafreundliche Energieträger eine mehrjährige Vorlaufzeit benötigen. Die aufwändige und teure Umsetzung sowie die behördlichen Genehmigungsverfahren würden dabei eine große Hürde darstellen.
„Wir müssen feststellen, dass der Wechsel von Erdgas auf andere Energieträger kurzfristig nur sehr begrenzt möglich ist. Das technische Potenzial für einen Fuel Switch liegt mit Blick auf den Winter 2022/2023 bei circa acht bis zehn Prozent“, warnte Peter Feller, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Ernährungsindustrie (BVE).
„Substitution ist nur eine Seite der Medaille“, betonte Peter Feller. Da die Ernährungsindustrie zu den größten Erdgasverbrauchern im verarbeitenden Gewerbe gehöre, stelle sich die Branche angesichts der drohenden Gasmangellage die Frage nach möglichen Reduktionspotenzialen. Die Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Thema Energieeinsparung sei dabei ein wichtiger Schlüssel für den Erfolg.
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