„Frieden aus Debatte verschwunden“: Italienischer Ex-Premier gegen Waffenlieferung an Kiew

© SNA / Alexej Witwizki / Zugriff auf das MedienarchivGiuseppe Conte (Archivbild)
Giuseppe Conte (Archivbild) - SNA, 1920, 11.08.2022
Der Chef der Fünf-Sterne-Bewegung und der ehemalige italienische Premierminister, Giuseppe Conte, hat sich in einem Interview mit der Tageszeitung „Avvenire“ gegen Waffenlieferungen an Kiew ausgesprochen. Zudem rief er dazu auf, zur Suche nach diplomatischen Lösungen der Ukraine-Krise zurückzukehren.
„Die Worte ‚Frieden‘, ‚Verhandlung‘, ‚Diplomatie‘ sind aus der öffentlichen Debatte verschwunden“, sagte er. „Ich frage mich: Haben wir uns mit der Unvermeidlichkeit des Krieges abgefunden? Als die Fünf-Sterne-Bewegung Einwände erhob, warnte sie gerade davor: Krieg heißt Krieg.“
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Er erinnerte sich in diesem Zusammenhang an eine Äußerung des Direktors der Zeitung, Marco Tarquinio, „Alle Kriege haben ihre Gründe, aber nur der Frieden hat einen Sinn“.

„Ich wünschte mir, dass diese Ansicht von vielen geteilt würde. Eine zeitgemäße Politik würde heute eine Debatte über die notwendige Beendigung des Wettrüstens einleiten, nicht nur in der Ukraine“, äußerte er.

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