Ankara will Energie-Sanktionen gegen Russland nicht unterstützen – Energieminister

© SNA / Anton DenissowAnkara
Ankara  - SNA, 1920, 11.08.2022
Der türkische Energieminister, Fatih Dönmez, hat betont, dass sein Land sich nicht den Sanktionen gegen den russischen Energiesektor anschließen wird.
„Was die Türkei anbetrifft, so haben wie von Anfang an gesagt, dass wir die Entscheidungen, die Sanktionen (gegen Russland – Anm. d. Red.) voraussetzen, nicht umsetzen werden“, sagte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Anadolu.
„Wir haben laufende Verträge mit Russland, Aserbaidschan und dem Iran. Wir stehen in ständigem Kontakt mit ihnen. Im Notfall können die Lieferungen erhöht werden.“
Im vergangenen Jahr habe das Land etwa 59-60 Milliarden Kubikmeter Erdgas verbraucht. In diesem Jahr werde dieser Wert wahrscheinlich ähnlich hoch sein.
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Zwar könnte sich die Nachfrage nach Gas saisonbedingt ändern. Allerdings verfüge das türkische Öl- und Gas-Transportunternehmen BOTAŞ über Daten aus den Vorjahren, um Lieferungen zu planen. Falls sich die Lieferanten an den Lieferplan halten würden, dann werde es auch keine Probleme mit Erdgas geben, betonte der Minister.
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