Ukraine stoppt Öltransit: Budapest wirft Kiew Erpressung vor

© AFP 2022 / ATTILA KISBENEDEKAn ungarischem Abschnitt der "Freundschaft"-Ölpipeline
An ungarischem Abschnitt der Freundschaft-Ölpipeline - SNA, 1920, 10.08.2022
Die vorübergehende Einstellung des Öltransits über die „Freundschaft“-Pipeline nach Südeuropa stellt aus Sicht des ungarischen Nachrichtenportals Origo einen Versuch der Ukraine dar, Ungarn zu erpressen.

„Dieser Schritt richtet sich eindeutig gegen Ungarn, weil Budapest keine Waffen an Kiew liefert“, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Beitrag.

Dem russischen Pipelinebetreiber Transneft zufolge hatte der ukrainische Versorger Ukrtransnafta am 4. August den Transit von russischem Öl über die südliche Abzweigung der „Freundschaft“-Leitung nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei gestoppt.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban (Archivbild) - SNA, 1920, 29.07.2022
„Ungarn wird genug Gas haben“ – Orban will zusätzliches Gas-Abkommen mit Russland unterzeichnen
„Das Ziel des (ukrainischen) Präsidenten Wladimir Selenski liegt klar auf der Hand: Er strebt nach immer mehr Chaos in Europa. Andererseits will er sich bei Ungarn dafür rächen, dass wir uns in den Krieg nicht hineinzerren lassen und die Ukraine nicht mit Waffen beliefern“, schreibt das Portal.
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