Im Gespräch mit russischen Prankstern: Bürgermeister von Madrid lädt Bandera zu LGBT-Parade ein

© SNA / Максим Богодвид / Zugriff auf das MedienarchivПМЭФ-2022. Сессия. Fake news в эпоху глобализации
ПМЭФ-2022. Сессия. Fake news в эпоху глобализации - SNA, 1920, 10.08.2022
Die russischen Prankster Wowan und Lexus haben den Bürgermeister von Madrid, Jose Luis Martinez-Almeida, im Namen des Bürgermeisters von Kiew, Witali Klitschko, angerufen.
Zur Sprache kamen solche Themen wie die russische Spezialoperation in der Ukraine, die Auswirkungen der antirussischen Sanktionen auf die EU-Wirtschaft – aber auch der ukrainische Nationalist Stepan Bandera.
Martinez-Almeida hat in dem Gespräch gesagt, er sei notfalls bereit, alle Ukrainer aus der spanischen Hauptstadt in ihre Heimat abzuschieben, damit sie dort an Kampfhandlungen teilnehmen.
„Madrid unterstützt die Rücksendung von Ukrainern zum Kämpfen in die Ukraine“, sagte Martinez-Almeida. „Ich denke, dass man zweifellos mehr Militärs braucht, die an den Kampfhandlungen gegen Russland teilnehmen würden. Und Madrid verfügt heute über Transportkapazitäten, um im Bedarfsfall Menschen in die Ukraine abzuschieben.“
Er räumte auch ein, dass der Anstieg der Energiepreise in ganz Europa Anlass zur Sorge gebe. Gleichzeitig sagte er, es sei für Spanien wichtiger, „die Ukraine zu unterstützen, als natürliche Ressourcen von Russland zu kaufen“.
Darüber hinaus sprachen die Prankster die Möglichkeit an, Immobilien in Madrid von russischen Bürgern zu beschlagnahmen. „Wir haben alle unsere Hebel eingesetzt, um alle EU-Resolutionen in Bezug auf Russen in Spanien und hier in Madrid einzuhalten, aber wir haben kein weiteres Eigentum in russischem Besitz in unserer Stadt gefunden“, so Martinez-Almeida.
Die Idee, „eine nach Stepan Bandera benannte Schwulenparade“ in Madrid abzuhalten, hat der Bürgermeister ebenfalls begrüßt.
„Die Ikone der LGBT-Gemeinschaft in der Ukraine?“, fragte der ahnungslose Martinez-Almeida in Bezug auf den ukrainischen Nationalisten. „Wird er hier, in Madrid, in zwei Wochen sein?“, so der Bürgermeister.
Die Prankster mussten ihn aufklären, dass Bandera bereits gestorben sei.
„Es tut mir leid, es tut mir leid“, sagte Martinez-Almeida und lud den gefälschten Klitschko stattdessen persönlich zu der in zwei Wochen in Madrid geplanten LGBT-Parade ein.
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