FBI-Razzia bei Trump: „Mein wunderschönes Zuhause wird durchsucht“

© AP Photo / Terry RennaBewaffnete Agenten der United States Secret Service vor dem Anwesen des früheren US-Präsidenten Donald Trump, Mar-a-Lago
Bewaffnete Agenten der United States Secret Service vor  dem Anwesen des früheren US-Präsidenten Donald Trump, Mar-a-Lago - SNA, 1920, 09.08.2022
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat in seinem Account im sozialen Netzwerk Truth Social mitgeteilt, dass die US-Bundespolizei FBI seine Residenz Mar-A-Lago durchsucht habe.
„Dies sind dunkle Zeiten für unsere Nation, da mein wunderschönes Haus, Mar-A-Lago in Palm Beach, Florida, derzeit von einer großen Gruppe von FBI-Agenten belagert, durchsucht und besetzt wird“, teilte der frühere US-Staatschef am Montag (Ortszeit) mit.
Trump bezeichnete die Geschehnisse als „staatsanwaltschaftliches Fehlverhalten, die Instrumentalisierung des Justizsystems und einen Angriff von linksradikalen Demokraten, die verzweifelt verhindern wollen, dass ich 2024 als Präsident kandidiere.“ Ein solcher „Angriff“ könne nur in „heruntergekommenen Ländern der Dritten Welt“ geschehen, beanstandete Trump. Die Ermittler hätten sich sogar Zugang zu seinem Safe verschafft.
Indes habe sich das FBI geweigert, zu bestätigen, ob die Durchsuchung tatsächlich stattgefunden habe. Auch Trump habe keine Hinweise darauf abgegeben, worauf die Durchsuchung in seinem Haus zurückzuführen sei.
Die Durchsuchung soll sich offenbar auf Unterlagen konzentriert haben, die Trump bei seinem Auszug aus dem Weißen Haus in seinen Privatclub und Wohnsitz Mar-a-Lago mitgebracht habe, berichtete die Zeitung „The New York Times“ unter Verweis auf mehrere Personen, die mit den Ermittlungen vertraut sein sollen. Trump soll viele Seiten an geheimen Dokumenten in sein Anwesen gebracht haben. Nach Angaben der Zeitung befand sich Trump während der Durchsuchung nicht in seinem Anwesen.
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Im Januar hatte die Nationale Verwaltungsstelle für Archivgut und Unterlagen (NARA) Trump aufgefordert, 15 Kisten mit Dokumenten und Gegenständen zurückzugeben, die er nach Angaben der Behörde bei seinem Auszug aus dem Weißen Haus an das Archiv hätte übergeben sollen. Die NARA soll unter dem sichergestellten Material vertrauliche Informationen entdeckt und das Justizministerium alarmiert haben, eine Untersuchung einzuleiten.
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