Es reicht, sie einfach zu verkünden: Der Westen drängt Serbien zu Sanktionen gegen Russland - Vuсiс

© AP Photo / Darko VojinovicSerbiens Präsident Aleksandar Vučić
Serbiens Präsident Aleksandar Vučić - SNA, 1920, 29.07.2022
Aleksandar Vuсiс hat der EU vorgeworfen, Serbien unter Druck gesetzt zu haben, damit er als serbischer Präsident persönlich erläutert, dass sein Land Sanktionen gegen Russland verhängt.
Auf Vorwürfe, wonach er angeblich keine Regierungsbildung wolle, weil diese keine Sanktionen verhängen könne, antwortete Vucic wie folgt:

„Sie im Westen warten nur darauf, dass ich sage ‚wir verhängen Sanktionen‘. Dabei müssen wir sie nicht einmal wirklich verhängen, es reicht, es öffentlich zu sagen, und sie würden sich freuen. Und ich will das nicht sagen.“

Als Beispiel führte er den Serbien-Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow an, der von der EU als „ein Problem“ angesehen worden sei.
„Wir wurden kritisiert, als Lawrow kommen sollte, dann habe ich aber mehrere Außenminister und Premierminister aus der EU gesehen, die zu Putin und Lawrow gereist sind. Und das hat kein großes Problem dargestellt“, erklärte der Präsident.
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