Kreml-Sprecher: Russische Wirtschaft widerstandsfähig – wird Sanktionsdruck überstehen

© SNA / Sergei Guneev / Zur BilddatenbankDer Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow  - SNA, 1920, 02.03.2022
Laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, können die bereits verhängten Sanktionen des Westens der russischen Wirtschaft nicht den Boden unter den Füßen wegziehen. Laut Peskow ist die Wirtschaft resistent genug, um harten Strafmaßnahmen standzuhalten.
Peskow kommentierte die Worte von US-Präsident Joe Biden, wonach die russische Wirtschaft aktuell durch die Sanktionen des Westens ins Wanken gerate, dahingehend, dass sie zwar schwere Rückschläge erleide, allerdings über ausreichende Festigkeitsreserven sowie Potenzial verfüge.
„Natürlich steht die russische Wirtschaft jetzt unter ernsthaftem Druck, sie erleidet ernsthafte Schläge. Es gibt Festigkeitsreserven, es gibt Potenzial, es gibt Pläne, es wird eine energische Arbeit durchgeführt. Die Wirtschaft wird auf den Beinen bleiben“, sagte Peskow auf die Frage, wie der Kreml den aktuellen Zustand der russischen Wirtschaft einschätze und ob sie weiterhin bestehen werde.
Eine russische und eine deutsche Flagge - SNA, 1920, 02.03.2022
Deutsche Wirtschaft in Russland befürchtet Krise

Russlands Militäroperation in der Ukraine

Am 21. Februar hatte Russlands Präsident Wladimir Putin die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk anerkannt und drei Tage später einen Sondermilitäreinsatz zur „Demilitarisierung und Denazifizierung“ der Ukraine eingeleitet. Der russische Präsident versicherte, dass Moskau keine Pläne habe, die Ukraine zu besetzen – es gehe nur um ihre „Demilitarisierung und Denazifizierung“.
Nach dem Beginn der russischen Spezialoperation haben mehrere westliche Länder neue Sanktionen gegen Russland eingeleitet. Diese betreffen auch große russische Banken, darunter die Sberbank und die VTB. Die Möglichkeit, ausländisches Kapital anzuziehen, wurde für einige staatliche Unternehmen erschwert. Auch die Lieferung von Hightech-Produkten nach Russland wurde eingeschränkt. Deutschland stoppte die Zertifizierung der Gaspipeline Nord Stream 2. Die EU sperrte ihren Luftraum für russische Flugzeuge. Einige Staaten setzten Russlands Präsidenten Wladimir Putin, Außenminister Sergej Lawrow und andere ständige Mitglieder des russischen Sicherheitsrates auf Sanktionslisten.
Der russische Ministerpräsident, Miсhail Mischustin, hat sich allerdings mit Blick auf den jetzigen Sanktionsdruck am Dienstag zuversichtlich gezeigt. Er sei überzeugt, dass der Sanktionsdruck irgendwann nachlassen werde und diejenigen, „die den Parolen ausländischer Politiker nicht erliegen und ihre Projekte in unserem Land nicht einschränken werden“, gewinnen würden.
Der russische Premier erklärte, es sei leicht, den Markt zu verlassen, aber es sei viel schwieriger, an eine Stelle zurückzukehren, die dicht von Wettbewerbern besetzt sei.
Russische Delegation  - SNA, 1920, 02.03.2022
Russische Delegation trifft heute zur zweiten Gesprächsrunde mit ukrainischen Vertretern ein – Kreml
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