Innenminister Serbiens kritisiert Sperrung von RT und Sputnik in EU

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Sputnik-Logo (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.03.2022
Der serbische Innenminister Aleksandar Vulin hat sich zur Sperrung russischer Staatsmedien in der EU ausgesprochen.
„Medien wegen der Zuordnung zu ihrem Besitzers und ihrem Herkunftsland zu vernichten, ist nicht weit von der Idee rassistischer Gesetze, die dem Holocaust vorausgingen“, sagte Vulin.
Ihm zufolge ist das Schweigen der internationalen journalistischen Gemeinschaften eine größere Niederlage als der Nachrichtenlärm derjenigen, die bereit seien, alle Medien zu verbieten.
„Ich hoffe, sie schämen sich ihrer Feigheit, da sie sich ihres Schweigens nicht schämen. Es scheint, dass es Völker gibt, die kein Recht auf Existenz haben, und auch Medien, die kein Recht auf Existenz haben“.
In Serbien würden Medien aus Katar, Großbritannien, den USA, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg ihre Tätigkeit führen, so Vulin.
„Ich sehe keinen Grund, warum die Medien aus Russland ihren Standpunkt nicht äußern können. Ich bin absolut gegen die Schließung jeglicher Medien. Die Einstellung von Journalisten aus Russland zu ihrer Arbeit ist ein Indikator für die Demokratie und Offenheit der Gesellschaft, in der sie arbeiten“, betonte der Politiker.
Die Verbreitung der russischen Staatsmedien RT und Sputnik in der EU ist verboten. Die Maßnahme trat am Mittwoch mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Umgesetzt werden soll sie von den Medienregulierern der EU-Staaten.
RT-App auf Smartphone vor RT- und Sputnik-Logos - SNA, 1920, 02.03.2022
EU verbietet Ausstrahlung und Verbreitung von Sputnik- und RT-Inhalten
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