Donezker Volksmiliz blockiert Mariupol – Sprecher

© SNA / Iwan Rodionow / Zur BilddatenbankDie Lage im Vorort von Mariupol
Die Lage im Vorort von Mariupol - SNA, 1920, 02.03.2022
Die Volksmiliz der Donbass-Republik Donezk hat die Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer blockiert. Das teilte der Sprecher der Donezker Volksmiliz, Eduard Bassurin, am Mittwoch mit.
„Alles geht nach Plan. Mariupol ist blockiert“, sagte Bassurin. „Die Truppen werden sich weiter in der Richtung bewegen, die uns helfen wird, den Beschuss der Wohnviertel nicht nur in der Volksrepublik Donezk, sondern auch in der benachbarten Republik Lugansk endgültig zu stoppen.“
Bassurin zufolge wird man versuchen, den Gegner davon zu überzeugen, die Waffen niederzulegen und die Stadt zu verlassen, damit keine Gefahren für die Zivilbevölkerung entstehen. In Mariupol könnte es Bassurin zufolge bald zu einer humanitären Katastrophe kommen – es wird weder Strom noch Nahrungsmittel geben. Es wird daher ein humanitärer Korridor geöffnet. Bassurin äußerte die Hoffnung, dass ukrainische Streitkräfte die Zivilisten rauslassen werden. „Das würde uns den Weg leichter machen.“ Er schloss aber auch Verhandlungen nicht aus.
Vor einigen Tagen wurde berichtet, dass ukrainische Einheiten, die sich von der Frontlinie zurückzogen, die Stadt vermint und die Einwohner nicht rausgelassen haben.
Als die Donezker Republik im Jahr 2014 ausgerufen wurde, war die Stadt Mariupol nach Donezk die zweitgrößte Stadt der Republik. Im Juni desselben Jahres hatten die ukrainischen Sicherheitskräfte jedoch die Kontrolle über Mariupol zurückgewonnen, sodass sich daraufhin die östlichen Vororte der Stadt zu einem der heißesten Konfliktherde in der Ostukraine entwickelten.
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