Mehr als 113 US-Dollar pro Barrel: Brent-Ölpreis legt erneut kräftig zu

CC0 / Lalabell68 / Pixabay / Ölindustrie (Symbolbild)
Ölindustrie (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.03.2022
Die Ölpreise haben am Mittwoch erneut kräftig (bis zu 7,5 Prozent) zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostet inzwischen mehr als 113 US-Dollar – zum ersten Mal seit dem 30.Juni 2014, wie die Ergebnisse des Handels an der Londoner Börse ICE zeigen.
Gegen 16:11 Uhr (Moskauer Zeit) stieg der Preis für Brent-Rohöl um 7,53 Prozent auf 112,82 US-Dollar. Minuten zuvor hatte Brent sogar kurz mehr als 113 Dollar notiert.
Erst vor wenigen Stunden hat die europäische Nordsee-Sorte Brent fast fünf Prozent zugelegt und erstmals seit Juli 2014 die Marke von 110 Dollar je Barrel überschritten.
Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich um 7,5 Prozent auf 111,18 US-Dollar.
Die OPEC+-Allianz teilte nach einem Treffen am Mittwoch mit, sie werde ihre geplante Produktionssteigerung um 400.000 Barrel pro Tag im April fortsetzen. Das nächste Treffen der Organisation ist für den 31. März geplant.
Die Sorge vor einem Lieferausfall wegen der Russland-Sanktionen treibt die Ölpreise hoch. Zur Verteuerung trägt auch der angekündigte Rückzug westlicher Energiekonzerne wie BP, Shell, Equinor, OMV oder Exxon Mobil aus Russland bei.
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