Fragerunde mit Astronaut Maurer auf der ISS abgesagt

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SpaceX-Raumanzug vom deutschen Astronauten Matthias Maurer - SNA, 1920, 01.03.2022
Die geplante Fragerunde mit dem deutschen Raumfahrer Matthias Maurer von der Internationalen Raumstation (ISS) findet nicht statt. Bei der Live-Schalte der Esa wären wahrscheinlich Fragen rund um den gegenwärtigen Konflikt aufgekommen. Die ISS ist eine internationale Kooperation, in der die Konfliktseiten friedlich zusammenarbeiten.
Eine Fragerunde mit dem deutschen Astronauten Matthias Maurer (51) auf der Internationalen Raumstation ISS ist wegen des Ukraine-Krieges abgesagt worden. Das teilte die Europäische Raumfahrtagentur Esa am Dienstag mit. Details zu der Absage wurden zunächst nicht genannt. Es war zu erwarten gewesen, dass bei der für Donnerstag geplanten Schalte mit Journalisten der russische Angriff auf die Ukraine auch Thema geworden wäre. Derzeit sind an Bord der ISS vier US-Astronauten von der Nasa, zwei russische Kosmonauten und der deutsche Esa-Astronaut Maurer.
Maurer war am 11. November mit drei Kollegen der US-Raumfahrtbehörde Nasa zum Außenposten der Menschheit aufgebrochen. Er soll Ende April zur Erde zurückkehren. Während seiner Mission arbeitet der Saarländer unter anderem bei mehr als 35 europäischen Experimenten mit.
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