Binnen 24 Stunden: LVR meldet mehrfachen Beschuss seitens ukrainischer Armee

© SNA / Waleri Melnikow  / Zur BilddatenbankEin MItarbeiter des Gemeinsamen Kontroll- und Koordinierungszentrums für Waffenstillstand und Stabilisierung der Trennungslinie (JCCC) im Dorf Luganskaja
Ein MItarbeiter des Gemeinsamen Kontroll- und Koordinierungszentrums für Waffenstillstand und Stabilisierung der Trennungslinie (JCCC) im Dorf Luganskaja - SNA, 1920, 01.03.2022
Die ukrainischen Streitkräfte haben in den zurückliegenden 24 Stunden sechs Mal drei Ortschaften der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk (LVR) unter Beschuss genommen, wie die Vertretung der Republik beim Gemeinsamen Kontroll- und Koordinierungszentrum für Waffenstillstand und Stabilisierung der Trennungslinie (JCCC) am Dienstag mitteilte.
„Seitens der bewaffneten Formationen der Ukraine sind sechs Feuerangriffe auf drei Ortschaften der Republik registriert worden“, heißt es in der auf Telegram veröffentlichen Mitteilung.
Zudem sei am Dienstagmorgen das Dorf Logwinowo bereits zweimal beschossen worden, teilte später die Lugansker Vertretung beim JCCC mit.
So seien um 06.35 Uhr Artilleriegeschosse des Kalibers 152 mm und zehn Minen des Kalibers 120 mm auf die Ortschaft abgefeuert worden. Zudem sollen ukrainische Mehrfachraketenwerfersysteme des Typs BM-21 um 07.12 Uhr 20 Geschosse auf das Dorf abgefeuert haben. Weitere Details zu Opfern und Schäden würden geklärt, hieß es.
Eine Wohnung in Gorlowka wurde bei einem  Beschuss beschädigt (BIld vom 25.02.22) - SNA, 1920, 01.03.2022
Volksrepublik Donezk meldet Minenwerfer-Beschuss von Gorlowka – zwei Zivilisten verletzt
Am 21. Februar hatte der russische Präsident Wladimir Putin Dekrete zur Anerkennung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk unterzeichnet, die 2014 ihre Unabhängigkeit von Kiew erklärt hatten. Am 24. Februar kündigte der russische Staatschef die Einleitung einer Spezialoperation zur „Entmilitarisierung und Entnazifizierung“ der Ukraine an. In einer Ansprache an seine Mitbürger sagte er, die Umstände erforderten ein „entschlossenes und sofortiges Handeln“, da die Donbass-Republiken Moskau um Hilfe gebeten hätten.
Außenministerium Russlands (Archivfoto) - SNA, 1920, 28.02.2022
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Das russische Verteidigungsministerium betonte, dass die russischen Streitkräfte keine Raketen-, Luft- oder Artillerieangriffe auf ukrainische Städte durchführen. Hochpräzise Waffen würden eingesetzt, um die militärische Infrastruktur, Flugabwehranlagen, Militärflugplätze und Flugzeuge der ukrainischen Streitkräfte auszuschalten. Die Zivilbevölkerung sei nicht bedroht.
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