Unesco sagt geplante Baikalsee-Inspektion ab

CC0 / milesz/Pixabay / Baikalsee in Russland
Baikalsee in Russland - SNA, 1920, 28.02.2022
Die Unesco-Vertreterin Susanna Kari, die bereits in Russland eingetroffen ist, um die Qualität des Schutzes vom Baikalsee zu bewerten, ist zurückgerufen worden. Die geplante Inspektion wird nicht stattfinden. Das teilten die Vertreter des russischen Ministeriums für natürliche Ressourcen und Umwelt gegenüber SNA mit.
Bei einer Sitzung der Unesco im Jahr 2021 hatten internationale Experten eine Reihe von Fragen zur Qualität des Naturschutzes im Baikal-Naturschutzgebiet. Das Naturschutzgebiet, das zum Kulturerbe gehört, könnte daher bei der nächsten Unesco-Tagung in Kasan in die Kategorie „Gefährdetes Kulturerbe“ aufgenommen werden. Um eine solche Entwicklung zu vermeiden, musste die Unesco-Mission den Zustand des Naturschutzes am Baikalsee prüfen.
„Eine gemeinsame Überwachungsmission der Unesco und der International Union for Conservation of Nature (IUCN) am Baikalsee wurde abgesagt. Die internationale Expertin, die bereits in der Region Irkutsk eingetroffen ist, wird das Gebiet in den nächsten Tagen verlassen“, so das Ministerium.
„Doch vor der Abreise wird Susanna Kari die Welterbestätte besuchen und mit der russischen Delegation die wichtigsten Fragen besprechen. Diese Konsultationen werden jedoch außerhalb der Mission stattfinden.“
Plastikbuchstaben mit der Aufschrift Sanktionen stehen vor den Farben der EU und der ukrainischen Flagge in dieser Abbildung vom 25. Februar 2022.  - SNA, 1920, 28.02.2022
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Das Ministerium erinnerte auch daran, dass die Mission der Unesco und der IUCN zur Bewertung der negativen Auswirkungen auf den See vom 28. Februar bis zum 5. März dauern musste. Es war geplant, die Ergebnisse der Mission auf der 45. Unesco-Tagung im Juni in Kasan vorzustellen.
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