Ukraine-Russland-Verhandlungen beginnen in Weißrussland

© REUTERS / BELTADer belarussische Außenminister Wladimir Makei gibt eine Erklärung ab, während sich der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Reznikov und Wladimir Medinskij, der russische Berater des Präsidenten, sowie andere Delegierte auf Gespräche vorbereiten, Region Gomel, Belarus, am 28. Februar 2022.
Der belarussische Außenminister Wladimir Makei gibt eine Erklärung ab, während sich der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Reznikov und Wladimir Medinskij, der russische Berater des Präsidenten, sowie andere Delegierte auf Gespräche vorbereiten, Region Gomel, Belarus, am 28. Februar 2022. - SNA, 1920, 28.02.2022
Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine haben am Montagnachmittag in Weißrussland begonnen. Dies teilte ein SNA-Korrespondent mit.
Aufnahmen zeigten die Delegationen am Verhandlungstisch:
Zuvor hatte ein Vertreter des Büros von Wladimir Selenski gesagt, dass die Schlüsselfrage bei den Gesprächen für die Ukraine der Abzug russischer Truppen sei.
Laut dem Büro des ukrainischen Präsidenten sind unter den Mitgliedern der ukrainischen Delegation der Verteidigungsminister, der stellvertretende Außenminister, der Chef der Regierungspartei sowie Vertreter des präsidialen Büros und der trilateralen Kontaktgruppe. Die russische Delegation umfasst Vertreter des Außenministeriums, des Verteidigungsministeriums und anderer Abteilungen, einschließlich der Präsidialverwaltung.
Am Sonntagnachmittag, nachdem dem ukrainische Präsident Wladimir Selenski mit seinem weißrussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko gesprochen hatte, bestätigte die ukrainische Seite ihre Bereitschaft, in Weißrussland zu verhandeln. Zuvor hatte Selenski diese Möglichkeit abgelehnt und andere Orte wie Warschau, Budapest oder Istanbul als Verhandlungsorte vorgeschlagen.

Sonderoperation in der Ukraine

Am Donnerstagmorgen hatte Wladimir Putin in seiner Ansprache an die Bürger Russlands den Beginn einer Sondermilitäroperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk verkündet. Die Ukraine rief daraufhin den Kriegszustand aus. Der russische Präsident versicherte, dass Moskau keine Pläne habe, die Ukraine zu besetzen. Es gehe nur um ihre „Demilitarisierung und Denazifizierung“. Zu den Zielen zählten ausschließlich Objekte der Militärinfrastruktur, die zivile Bevölkerung habe nichts zu befürchten, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
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