Menschenrechtsbeauftragte: Russische Studenten in Europa wegen Ukraine-Krise exmatrikuliert

© REUTERS / NACHO DOCEDie ukrainische Studentin an einer Anti-Kriegs-Demonstration in Barcelona, Spanien, am 27. Februar 2022.
Die ukrainische Studentin an einer Anti-Kriegs-Demonstration in Barcelona, Spanien, am 27. Februar 2022. - SNA, 1920, 28.02.2022
Laut der russischen Menschenrechtsbeauftragen Tatjana Moskalkowa werden russische Studenten in Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt aus europäischen Hochschulen exmatrikuliert.
Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft treffe Maßnahmen zum Schutz der Rechte von russischen Studenten, die wegen der Lage in der Ukraine aus Hochschulen in Frankreich, Tschechien, Belgien und in anderen europäischen Ländern exmatrikuiert werden, schrieb Moskalkowa auf ihrem Instagram-Konto.
Die Wirtschaftshochschule Moskau, eine der führenden Universitäten des Landes, erklärte sich bereit, solche exmatrikulierten Studenten aufzunehmen.
Russischer Präsident Wladimir Putin - SNA, 1920, 28.02.2022
Kreml nennt Sanktionen gegen Präsident Putin absurd und kurzsichtig
Nach dem Beginn der Sondermilitäroperation in der Ukraine kündigten die westlichen Länder neue Sanktionen gegen Russland an. Mehrere große russische Banken, darunter die Sberbank und die VTB, fielen ihnen zum Opfer. Die Möglichkeit, ausländisches Kapital anzuziehen, wurde für einige staatliche Unternehmen erschwert.
Für die Lieferung von Hightech-Produkten nach Russland wurden Beschränkungen eingeführt. Deutschland stoppte die Zertifizierung der Nord Stream 2-Gaspipeline. Die EU sperrte ihren Luftraum für russische Flugzeuge. Einige Staaten setzten Russlands Präsidenten Wladimir Putin, Außenminister Sergej Lawrow und andere ständige Mitglieder des russischen Sicherheitsrates auf Sanktionslisten.
Moskau erklärte, es habe im Vorfeld einen Aktionsplan ausgearbeitet und werde den von den Beschränkungen betroffenen Unternehmen jede notwendige Unterstützung zukommen lassen, um einen reibungslosen Ablauf der Wirtschaft zu gewährleisten. Die Regierung arbeitet auch an Gegenmaßnahmen, aber die Einzelheiten sind noch nicht bekannt.
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