Rumänien erteilt Sendeverbot für RT und Sputnik

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Sputnik-Logo (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.02.2022
Nachdem die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, am Sonntag empfahl, Sputnik und RT in der gesamten Europäischen Union zu verbieten, hat nun auch Rumänien Maßnahmen ergriffen.
Ein Pressesprecher der Regierung teilte auf einer Pressekonferenz mit, dass Rumänien den Zugang zu Sputnik blockieren und die Sendungen von RT bis zum Ende des Tages am Montag unterbrechen wird.

„Die rumänischen Behörden ergreifen Maßnahmen, um bestimmte Quellen zu blockieren, die im Zusammenhang mit der Krise in der Ukraine Falschmeldungen verbreiten“, so der Regierungssprecher, Dan Carbunaru.

Er stellte eine Liste von Websites vor, die blockiert werden sollen, darunter auch das Nachrichtenportal Sputnik. Ein Teil sei bereits gesperrt worden, die Blockierung der restlichen Internetseiten sei im Gange.
Karl Nehammer bei einer Pressekonferenz nach einer Sitzung der Bundesregierung in Wien (Archivbild) - SNA, 1920, 28.02.2022
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Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, stellte am Sonntag wegen der russischen Militäroperation in der Ukraine ein Sendeverbot für RT und Sputnik in Europa in Aussicht. Die EU-Kommission bereite derzeit die notwendigen Instrumente zur Verwirklichung ihres Plans vor. Das Sendeverbot solle zudem auch die Tochterunternehmen treffen.
So war beispielsweise die Webseite des polnischsprachigen Nachrichtenportals Sputnik Polska am Montag nicht mehr aufrufbar.
Zuvor hatte Google angekündigt, es werde die Monetisierung für staatliche russische Medien ausschalten. Auch Facebook und Twitter schalteten Werbung für solche Kontos aus.
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