Myanmar unterstützt Russlands Spezialoperation in der Ukraine

© SNA / Konstantin Mikhalchevski / Zur BilddatenbankRussischer Militärangehöriger an der Grenze zur Ukraine
Russischer Militärangehöriger an der Grenze zur Ukraine  - SNA, 1920, 28.02.2022
Die Behörden von Myanmar unterstützen das Handeln Russlands in der Situation um die Ukraine und die laufende militärische Spezialoperation. Moskau muss seine nationalen Interessen schützen, sagte der amtliche Militärsprecher, General Zaw Min Tun, gegenüber SNA.
„Erstens: Russland unternimmt in der Situation mit der Ukraine meiner Meinung nach notwendige Handlungen, um die eigene staatliche Souveränität zu erhalten und zu festigen. Zweitens: Russland sichert als Großmacht das Gleichgewicht der Weltkräfte, das es ermöglicht, den Frieden in der ganzen Welt aufrechtzuerhalten. Ich bin der Meinung, dass die Position Russlands für alle Länder ein Musterbeispiel für die Aufrechterhaltung des Friedens auf der Erde ist“, sagte der General.
„Drittens: der russische Präsident Wladimir Putin, die russische Regierung und das russische Volk haben der Welt gezeigt, dass sie eine umfassendere Sichtweise der politischen Weltprobleme haben und dass Russland seine nationalen Interessen und seine Einheitlichkeit schützen kann und muss“, fügte Zaw Min Tun hinzu.
Er äußerte die Hoffnung, dass Russland „den modernen Kolonialismus und die Politik der globalen Gendarmenherrschaft im Keime vernichten“ könne.
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Der Sprecher betonte, dass die Situation um die Ukraine nicht ein Problem von nur zwei Ländern sei. „Der Präsident, die Regierung und das Volk Russlands sind verpflichtet, auf die sich herausbildende geopolitische Situation in der Welt zu reagieren, in der die Ukraine nur ein Glied in der Kette ist. Ich möchte auch betonen, dass die Handlungen der russischen Führung auf den Schutz der nationalen Interessen gerichtet sind und die Einheit des Volkes dieses Landes veranschaulichen“, sagte der General und ergänzte:

"Wir können sehen, dass die USA sich den Grenzen Russlands annähern, um seine Souveränität zu untergraben."

Am Donnerstagmorgen hatte der russische Präsident Wladimir Putin auf Bitten der Volksrepubliken Donezk und Lugansk eine Spezialoperation angekündigt, um ihnen Hilfe bei der Abwehr der Aggression der ukrainischen Streitkräfte leisten zu können. Der Präsident begründete diese Entscheidung unter anderem damit, dass die Lage im Donbass kritisch geworden sei und dass die Ukraine die Minsker Abkommen über eine friedliche Beilegung des Konflikts jahrelang ignoriert habe.
Das russische Verteidigungsministerium betonte später, dass die russischen Streitkräfte keine Schläge gegen die Städte der Ukraine führen und nur Objekte der militärischen Infrastruktur außer Gefecht setzen. Für die Zivilbevölkerung bestehe keine Gefahr, hieß es.
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