Lettland: Freiwillige werden an der ukrainischen Seite kämpfen dürfen

© SNA / Sergej Melkonow / Zur BilddatenbankGebäude des lettischen Parlament in Riga
Gebäude des lettischen Parlament in Riga - SNA, 1920, 28.02.2022
Schon diese Woche werden lettische Freiwillige in die Ukraine reisen und dort an Kämpfen an Kiews Seite teilnehmen dürfen. Dies kündigte der lettische Parlamentsabgeordnete Juris Jurass am Montag an.
Ein Vertreter des lettischen Außenministeriums teilte später mit, dass das Parlament für den Vorstoß gestimmt hatte.
„Unsere Bürgerinnen und Bürger, die die Ukraine unterstützen und dort freiwillig zur Verteidigung der Unabhängigkeit der Ukraine und unserer gemeinsamen Sicherheit dienen wollen, müssen dazu in der Lage sein”, sagte der Vorsitzende der parlamentarischen Kommission für Verteidigung, Inneres und Korruptionsprävention, Juris Rancanis, gegenüber Reuters.
Das Brandenburger Tor leuchtet in den Farben der ukrainischen Flagge - SNA, 1920, 28.02.2022
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Es war die Kommission von Rancanis, die den Entwurf des neuen Gesetzes verfasst hatte.

Sonderoperation in der Ukraine

Am Donnerstagmorgen hatte Wladimir Putin in seiner Ansprache an die Bürger Russlands den Beginn einer Sondermilitäroperation zum Schutz der Donbass-Republiken Lugansk und Donezk verkündet. Die Ukraine rief daraufhin den Kriegszustand aus. Der russische Präsident versicherte, dass Moskau keine Pläne habe, die Ukraine zu besetzen. Es gehe nur um ihre „Demilitarisierung und Denazifizierung“. Zu den Zielen zählten ausschließlich Objekte der Militärinfrastruktur, die zivile Bevölkerung habe nichts zu befürchten, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
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