„Russische Invasion geht nicht so schnell“: Lambrecht zu Lieferung deutscher Waffen für die Ukraine

© AP Photo / Michael SohnChristine Lambrecht, Bundesministerin der Verteidigung
Christine Lambrecht, Bundesministerin der Verteidigung - SNA, 1920, 28.02.2022
Nach Angaben von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) befinden sich deutsche Waffen zur Unterstützung der Ukraine „bereits auf dem Weg“. Luftabwehrwaffen und Panzerfäuste sollen Kiew im Konflikt gegen Russland helfen. Putin hätte sich verkalkuliert, so die Ministerin.
Laut Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) sind die versprochenen deutschen Waffen für die Ukraine „bereits auf dem Weg“. Das erklärte sie am Montag dem „Deutschlandfunk“. Es gehe in dieser Frage nicht um Tage, sondern um Stunden.
Russlands Präsident Wladimir Putin hätte sich verkalkuliert, kritisierte Lambrecht. Die „Invasion“ gehe nicht so schnell, wie Moskau sich das vorgestellt habe. Deshalb sei es wichtig, die Ukraine in ihrem Widerstand „gegen den russischen Angriff“ zu unterstützen.
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SPD-Fraktionschef verteidigt Waffenlieferung an die Ukraine und fordert Verstärkung der Bundeswehr
Die Bundesregierung werde der Ukraine Panzerfäuste und Luftabwehrwaffen vom Typ „Stinger“ zur Verfügung stellen. Berlin genehmigte darüber hinaus den Nato-Partnern Niederlande und Estland die Lieferung von Waffen, die ursprünglich aus der Bundesrepublik und der DDR stammen.
Die Verteidigungsministerin kommentierte auch die angekündigte Finanzaufstockung von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr durch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Kernaufgabe der Bundeswehr sei die Landes- und Bündnisverteidigung, dafür müsse sie auch ausgestattet sein. Die deutsche Armee sei über Jahre hinweg ausgeblutet worden, meinte Lambrecht.
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