EU verhängt Sanktionen gegen Kreml-Sprecher Peskow

© SNA / Sergej Gunejev / Zur BilddatenbankKreml-Sprecher Dmitri Peskow
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow - SNA, 1920, 28.02.2022
Die Europäische Union hat am Montag den Sprecher des russischen Staatschefs, Dmitri Peskow, in die Sanktionslisten aufgenommen.
Die Entscheidung ist seit der Veröffentlichung des EU-Amtsblatts in Kraft getreten.
Zuvor hatte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell versprochen, Sanktionen gegen eine Reihe wichtiger Persönlichkeiten im politischen und militärischen Bereich zu verhängen.
Vor zwei Tagen hatten zudem die EU und Großbritannien den russischen Präsidenten Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow auf ihre Sanktionslisten gesetzt. Es ist unklar, ob die Politiker Kapital in der EU haben. Vorhandene Vermögen könnten so jedoch eingefroren werden.
Der russische Präsident Wladimir Putin sehe die gegen ihn verhängten Sanktionen gelassen und halte sie für ziemlich absurd, so Peskow früher am Tag.
Nach dem Beginn der Sondermilitäroperation in der Ukraine kündigten die westlichen Länder neue Sanktionen gegen Russland an. Mehrere große russische Banken, darunter die Sberbank und die VTB, fielen ihnen zum Opfer. Die Möglichkeit, ausländisches Kapital anzuziehen, wurde für einige staatliche Unternehmen erschwert.
Auch für die Lieferung von Hightech-Produkten nach Russland wurden Beschränkungen eingeführt. Deutschland stoppte seinerseits die Zertifizierung der Nord Stream 2-Gaspipeline.
Russischer Präsident Wladimir Putin - SNA, 1920, 28.02.2022
Kreml nennt Sanktionen gegen Präsident Putin absurd und kurzsichtig
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